Aufgabe 4:
Eine hohe Leitungsgeschwindigkeit in Nervenfasern kann durch einen großen Querschnitt (0,5 Punkte) oder
durch eine Myelinscheide um die Nervenfaser (0,5 Punkte) erreicht werden.
Bei Nervenfasern, die von Myelinscheiden umgeben sind (Wirbeltiere --> Frosch), wird schnelle, saltatorische
Erregungsleitung (0,5 Punkte) ermöglicht.
Bei marklosen Nervenfasern (Wirbellose --> Tintenfisch) kann durch einen größeren Querschnitt der
Nervenfaser ein kleinerer Innenwiderstand (0,5 Punkte) erreicht werden, es kommt ebenfalls zu einer
schnelleren Erregungsleitung.
In Nervenfasern ist Energie vor allem für die Arbeit der Na-K-Pumpen (0,5 Punkte) erforderlich und zwar überall
dort, wo Aktionspotentiale entstehen und das Ruhepotential wieder hergestellt werden muss (0,5 Punkte).
Bei saltatorischer Erregungsleitung entstehen Aktionspotentiale nur an den myelinfreien Stellen der
Nervenfasern (Ranviersche Schnürringe), bei marklosen Nervenfasern hingegen auf der ganzen Länge der
Axonmembran, daher ist der Energieverbrauch bei gleicher Leitungsgeschwindigkeit beim Frosch wesentlich
geringer als beim Tintenfisch (1 Punkt)
Aufgabe 5:
a)
A=Schimpanse, B=Australopithecus africanus, C=Homo erectus, D=Homo sapiens (je 0,5 Punkte)
Begründung: - Zunahme Gehirnvolumen (ersichtlich am Hirnschädel) (0,5 Punkte)
- ausgeprägte Eckzähne beim Schimpansen ("Affenlücke") (0,5 Punkte)
b)
A=Homo sapiens, B=Homo erectus, C=Australopithecus africanus, D=Schimpanse (je 0,5Punkte)
Begründung: zunehmender Grad der Bearbeitung der werkzeuge (0,5 Punkte)
c)
je richtigem Stichwort 0,5 Punkte, höchstens 1,5 Punkte
z.B.: - Gehfuß statt Greiffuß
- geschlossene Zahnreihe statt "Affenlücke"
- Ausbildung einer feinmotorischen Greifhand
- Ausbildung eines breiten, schüsselförmigen Beckens
- doppelt s-förmig gebogene Wirbelsäule statt einfach gebogener WS
Hier noch die Punkteschlüssel der Klausur:
<---- Bearbeitung der
Aufgaben 1-4
Bearbeitung der
Aufgaben 1-5 ---->