Der Biologieunterricht (eingebunden in den Fächerverbund BNT) geht in der Unterstufe von der Erlebnis-
und Erfahrungswelt der Schülerinnen und Schüler aus und behandelt Lebensformen und grundlegende
Lebensvorgänge exemplarisch. Beim exakten Beobachten, Beschreiben und Erklären vermittelt er erste
Einblicke in Denk- und Arbeitsweisen der Naturwissenschaften.
Von der Mittelstufe an zeigt der Biologieunterricht verstärkt die ökologischen Beziehungen einzelner
Lebensformen auf und kommt den Erwartungen der Schülerinnen und Schüler nach kausaler Betrachtung
von Lebenserscheinungen entgegen. Durch ihr entwicklungsbedingt gewandeltes Interesse rücken
humanbiologische Themen zunehmend in den Mittelpunkt des Unterrichts. Die Familien- und
Geschlechtserziehung gibt den Schülerinnen und Schülern Orientierungshilfen für ihre
Persönlichkeitsentwicklung und zeigt die Bedeutung der Bezugspersonen für Kinder und Jugendliche auf.
In der Oberstufe gewinnen die Schülerinnen und Schüler einen Überblick über biologische Phänomene und
ihre Erklärung, erhalten aber auch eine vertiefte Kenntnis wichtiger Teilbereiche der Biologie. Sie lernen
vielschichtige Sachverhalte zu durchschauen, werden verstärkt mit Methoden der Erkenntnisfindung
vertraut und an erkenntnistheoretische Fragen herangeführt. Dadurch werden sie befähigt, ein Weltbild zu
finden, das sie mit fortschreitendem Wissenszuwachs kritisch überprüfen und weiterentwickeln können.
Umwelterziehung und Fragen der Energie- und Rohstoffversorgung unter dem Gesichtspunkt der
Ressourcenschonung sind auf allen Klassenstufen ein Schwerpunkt unseres fächerübergreifenden
Unterrichts.